1. Die Lauben
Die Lauben sind der überdachte Gang vor den Häusern an der Südseite des Untermarkts. 1403 nennt das Görlitzer Geschossbuch hier sechs Wirte „unter den Langen Läuben“.
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Ursprünglich waren die Lauben vermutlich aus Holz. Hans Frenzel ließ um 1500 die steinerne Fassade mit den beiden Spitzbögen errichten. Die Decke über dem Gang blieb aus Holz: Die Baubeschreibung von 1760 zählt „10 Balcken mit 3. Unterlagen“. Die Gewölbe, unter denen Sie heute gehen, kamen erst zwischen 1813 und 1835 dazu.
Aus der Bauforschung
An der Grenze zum Schönhof deutet ein Bogenansatz auf einen zweiten, tief ansetzenden Spitzbogen hin; der östliche ist erhalten. Aus statischen Gründen wären drei Bögen nötig gewesen, doch die dicht gesetzten Fenster lassen kaum Platz für einen dritten (Vater 2020, S. 20 f.).
























































